Props to Ralf, who lent me his Matrix-1000 to do this video.
Just a teaser for a detailed description and an unbearably long video to go with it.
Props to Ralf, who lent me his Matrix-1000 to do this video.
Just a teaser for a detailed description and an unbearably long video to go with it.
Ich muss unbedingt ein So-tauschst-du-die-Batterie-im-Matrix-1000-Tutorial machen. Wer gibt mir dafür seinen Matrix-1000? Ist für lau – siehe unten das Kleingedruckte.

Bei den Anfragen zu den Matrix-1000-Firmware-Updates, die ich drüben im Shop verkaufe, bin ich jetzt dazu übergegangen, allen zu raten, gleich einen Austausch der Batterie mit einzuplanen. Diese Batterie versorgt den Speicher des Matrix mit Saft, wenn der Synth abgeschaltet ist – und dass sie das auch über zwei Jahrzehnte nach der Herstellung noch tut, ist ein kleines Wunder, auf das man sich nicht mehr allzu lang verlassen sollte.
Und tatsächlich erreichen mich gelegentlich Fälle, wo der Austausch der Firmware reichte, um den Speicher so durcheinander zu bringen, dass der Matrix zickt. Wenn man das Gerät ohnehin öffnet, um den Chip zu tauschen – was ja keine großen Sache ist, sollte man die Batterie gleich mit ersetzen.
Leider ist die Batterie im Matrix-1000 so eine Sache: sie ist fest verlötet – und muss man zumindest selbst ein wenig löten, sie herauskneifen und gegen eine passende Batteriehalterung tauschen, um dann eine handelsübliche CR2032-Knopfzelle einzusetzen, die dann mindestens die nächsten zehn Jahre hält.
Wie man das auch als Lötunkundiger macht: das würde ich gerne in einem kleinen Tutorial (-Video) zeigen. Dafür brauche ich aber einen Matrix, in dem noch eine alte Batterie steckt.
Hier sind die Bedingungen:
Einverstanden? Interessiert? Dann schreib mir.
My thoughts about the Dino Park synth board (how to control it, what’s on it: klick here):
The last question kept on nagging me so I kind of dodged it and came up with the easyiest possible solution.
Behold: The Dino Box.
I am very proud of the artwork – my kids did most of it. I have taken the box for a first test drive with my band, and it worked fine.
What you need:

Couple of notes:
Müsste es nicht „Kaffee aus der Jura“ heißen? Wo es doch genau darum geht hier: um eine Kaffeemaschine der Marke Jura, Typ Impressa C5. Über die ich mir bei der Wartung ziemlich den Wolf ärgere, weil ich lang kein derart verbautes, umständliches, wartungsfeindliches Stück Technik gesehen habe. Die Konstrukteure scheinen Wartungstechniker zu hassen – und das ist, meine ich, langfristig ein Problem für die Betriebssicherheit der Maschine. Ein Wutmäander (a.k.a. „Rant“).

Kommen ein Minimoog, ein Prophet und ein Odyssey in ’ne Bar, und es kostet gerade mal 200 Euro – erste Eindrücke und Infos vom Make Pro Audio DINOPARK habe ich ja im letzten Post schon gesammelt. In der Zwischenzeit sind die iPad-Controller-Panels für die „Minimax“- und „Pro12“-Modelle fertig, und auch das Zusammenspiel mit dem Novation-Controller konnte ich erproben: funktioniert!
Das Setup ist simpel:
Jetzt könnte man auch nur den Novation-Controller anschließen; für die Minimoog-Emulation geht das auch so gerade eben noch, aber für den Prophet-Klon wird es arg unübersichtlich; ein Template reicht nicht mehr aus, man muss zwischen zweien hin- und herschalten. Außerdem kann der Novation-Controller die Preset-Übertragungen des Dinos nicht auswerten und zeigt deshalb nicht die augenblicklichen Einstellungen an – kennt man aber ja schon.

Wer sie haben will: Die Templates für TB MIDI Stuff und den Novation-Controller hängen ganz unten am erwähnten letzten Beitrag.
Letzte Aktualisierung: 3. März 2021 (Links aktualisiert)

Erste Eindrücke von einer kleinen Platine, die Großes verspricht: der DINOPARK von MakeAudioPro, die jüngste Iteration der DSP-basierten Emulationen von Creamware, später SonicCore, später der „Plugiator“ (von dem es anscheinend auch eine OEM-Version namens iCON X-Synth gab). Von dem ist das Platinchen gewissermaßen eine upgedatete Bastler-Version – für 200 Euro (mit Frühbucherrabatt) ein No-Brainer. Ich hatte mal einen Creamware Pro-12, der leider gehen musste, um den Radias zu finanzieren, aber eigentlich tut mir das immer noch Leid.
Also: DINOPARK gebucht, bezahlt, gewartet – etwas länger als angepeilt, ja nichts Unübliches bei neuen Produkten – und mit der Auslieferung vergangene Woche noch das Versprechen bekommen, dass die Frühbucher-Boards alle Synth-Modelle kriegen. Danke!
Die nackte Platinen-Version ohne Anschlusskit zu kaufen, ist womöglich etwas kühn gewesen, insbesondere, als die Dokumentation zu wünschen übrig lässt. Ein Mailwechsel mit MPA-Gründer Frank Hund – der keine halbe Stunde brauchte, um mir zurückzuschreiben – hat mir die wichtigsten Infos verschafft:

Für die alten Modelle hat MPA die alten Editoren aufgebürstet und bietet sie über diese Wiki-Seite als VSTi- und Standalone-Programme für Win32/64 und MacOS an.
Für die vier ersten Modelle (Minimax, Pro12, Prodyssey, B4000) gab es auch die MIDI-Belegung auf der nicht mehr existenten DINOPARK-Support-Seite. Sie entspricht der beim „Plugiator“ – und deshalb halte ich die Annahme für sinnvoll, dass die hier dokumentierten MIDI-Controller für FMagia, Lightwave und Drums’n’Bass auch funktionieren. Ich baue sie zumindest gerade in mein Controller-Panel ein.
Wo das so herkommt: Ich hatte mir ein iPad controller panel für den Creamware Pro-12 gebastelt, da aber wie gesagt die Parameter umgezogen sind, muss ich es umbauen. Keine große Sache, dachte ich, und wollte damit mal wenigstens für ein Modell einen Controller haben. Das ist es dann aber doch – zum einen, weil sich wirklich viel geändert hat, zum anderen, weil die Software für das MIDI-Controller-Panel struppt.
TB MIDI Stuff, die 4-Euro-App, mit der ich diese Controller realisiere, stürzt leider derzeit beim Bearbeiten dauernd ab (wenn man das Panel nur verwendet, ist sie stabiler). Eine Nachfrage beim Entwickler hat ergeben: er arbeitet tatsächlich an einer neuen Version, die nötig wurde, weil iOS sich so sehr verändert hat. Kommt im Herbst.

Spätestens dann sollte jede/r Musiker/in mit iPad TB MIDI Stuff besitzen! (Ich finde es sensationell, dass ein Einzelkämpfer wie der TBStuff-Entwickler sich auch nach Jahren noch um das Tool kümmert – und ich liebe es.)
…ist ein wenig angejahrt, man könnte aber auch sagen: ausgereift.
(Disclaimer: Das hier ist alles zusammengelesen und -geklickt, nicht aus eigener Erfahrung.)
Die Technologie heißt SCOPE und wurde von Creamware um die Jahrtausendwende entwickelt. Wir erinnern uns: Damals wurden PCs noch mit Dampf betrieben und nur vom Glauben an Microsoft am Laufen erhalten. Prozessorleistung wurde in Koks aufgewogen, weshalb anständige Audio-Anwendungen auch auf PCI-Zusatzkarten setzten. Wie die „Pulsar“-Karten von Creamware.
Das Konzept hat einige Vorteile. In diesen Karten konnte man Signalprozessoren einsetzen, die auf die schnelle und vor allem taktgenaue Verarbeitung von Audio-Daten optimiert sind. Wie etwa die Prozessoren der SHARC-Reihe von Analog Devices – das Akronym steht dabei für „Super Harvard Architecture“, eine Prozessorarchitektur, die Daten und Programm trennt.
Auf dem Dino-Board läuft ein ADSP-21488, das ist ein SHARC-Prozessor der 4. Generation, also kein ganz alter, kein ganz aktueller. Er hat deutlich mehr Leistung als die Prozessoren vom Anfang des Jahrtausends, dafür ist er allein; auf „Pulsar“-Karten waren die Signalprozessoren mindestens zu sechst, im „Plugiator“ lief ein (ebenfalls einsamer) SHARC-Prozessor der 3. Generation; dafür hatte der noch einen kleinen Atmel-Controller für Verwaltungsaufgaben zur Seite; das Dino-Board hat immerhin einen ARM STF32 F302, der den Hausmeisterkram erledigen dürft

MakeProAudio ruft auf seiner Website dazu auf, eigene Synthesizer-Modelle zu entwickeln – und das ist vielleicht gar nicht so vermessen, wie es zunächst erscheint: Rund um die Hardware gibt es eine grafische Entwicklungsumgebung – statt zu programmieren, konfiguriert und verschaltet man kleine Module; letzten Endes: die Software-Variante eines Modular-Synthesizers. Die Entwiclungsumgebung wird bis heute gepflegt.
Es war ein wenig mühsam, aber mit dem im Video beschriebenen Workaround habe ich immerhin mal Panels für „Minimax“ und „Pro-12“ und „Prodyssey“ gemacht und die anderen vier Synths vorbereitet; derzeit (Stand: Oktober 2019) werden neben den drei genannten Klassikern der „Drums n Bass“ fast vollständig und der FMagia zum größten Teil unterstützt. Kann man als TBMS-Canvas genau hier downloaden. Mecker und Lob bitte schicken!
Am einfachsten bekommt man das Canvas übrigens geladen, indem man den Link direkt auf dem iPad öffnet. Safari lädt die Datei herunter; das wird durch einen kleinen blauen Pfeil rechts neben der Adresszeile angezeigt. Darauf klicken, dann auf den „Teilen“-Pfeil rechts in der Ecke klicken, „Mehr…“ auswählen und den Menüpunkt „In TB Midi Stuff kopieren“ auswählen. Das Canvas überschreibt allerdings die geladenen Panels!
Und noch was: Der Novation-Controller hat natürlich genügend Knöpfe zumindest für fast die komplette „Minimax“-Oberfläche. Ein Template für den Novation SL MKII hier zum Download.


Das hier ist bisher nur ein feuchter Traum: ein Blofeld, der viele, viele Knöpfchen hat und darüber in Echtzeit zu kontrollieren ist. Das Layout ist – ähem, inspiriert – durch den Hartmann 20, der ja wiederum eigentlich ein Sledge in einem teuren Anzug ist. (Und der Sledge wiederum ist eigentlich ein Blofeld mit reichlich Knöppen.)
Behold: the Frankenfeld!
Jenny ist diesmal nicht dabei, weil sie einen kleinen Rahmenbruch erlitten hat und deshalb, bis ich Zeit habe, ein Stütz- und Ersatzteil zu sägen, erst einmal im neuen Flightcase verschwinden muss – das sie paradoxerweise ja genau vor dieser Art Schäden schützen soll.
Aber wie gesagt: auch ohne Jenny ist die Stimmung im Keller!

One day, my trusty Blofeld started drifting out of tune – pretty unusual behaviour for a digital synth. Even if it was in tune first, the drifting started as soon as I touched the pitchbend wheel, so I suspected that this was the culprit.

Opening the Blofeld (all 18 screws on the bottom – remember?), removing the wheelbox, and measuring the pitchbend pot confirmed that the potentiometer was indeed damaged – while an end-to-end-measurement showed 9k, the end-to-mid-resistance could be virtually anywhere, screaming „Mechanical Damage!“ to me.

The potentiometer is 10k lin with a knurled 6.3mm shaft and an M10x0.75 mount. Waldorf seems to have used a Piher T-21Y type (datasheet). As I did not find something fitting in my parts boxes, I took it apart, cleaned it, adjusted the pickup spring, applied a bit of contact grease, refitted the pot and closed the Blofeld
Although I measured that the wheel now zeroed around the pot’s 5kOhm mark, it had most definitely shifted slightly, so I started looking for the calibration routine. There has to be a calibration routine, right?
But the good Blofeld seems to calibrate on power-up and on the first usage of the wheel – no calibration routine for the wheels needed. Phew!

Important note: Be careful to ensure that the Molex connector for the wheelbox sits correctly – when I pulled the plug, the plastic holder for the pins got pulled towards the edge of the PCB so when I reattached the plug, it did not sit correctly. Rule of thumb: If the plastic of the connector is visible from the top, you might want to push it back under the PCB.

Ich bin endlich an dem Punkt angekommen, wo meine Trägheit geringer ist als der Nerv-Faktor, wenn man alles von Hand machen muss, also den Shop wie eine Maschine betreiben, ohne eine zu sein.
Und dann ist es ja auch so, dass die vielen Interessenten an Bobs Firmware eine professionelle, rechtssichere Abwicklung ihrer Anfragen erwarten können.
So kommt’s, dass dieses kleine Blog jetzt die kommerzielle Version des WPShopGermany-Plugins installiert hat. Die Informationen auf der Seite des Betreibers sind zwar ein wenig uneindeutig und – ah, multipel versioniert – aber bis jetzt sieht’s einigermaßen okay aus.
WPShopGermany ist zwar von einer (hoffe ich) beeindruckenden technischen und juristischen Solidität, was Mehrsprachigkeit angeht, sieht es aber (scheinbar) mau aus. Die Macher empfehlen das kommerzielle WPML plugin – noch einmal 79 Dollar?!? Was um so ärgerlicher ist, als die Sprachdateien für US-Englisch schon mitinstalliert sind – wp-content/plugins/wpshopgermany-free/lang/.

Zum Glück geht’s auch ohne WPML, mit einer neu entwickelten kostenlosen Alternative. WP Multilang sorgt gleich nach Installation für die Zweisprachigkeit des Shops – allerdings ist das mit der Mehrsprachigkeit so eine Sache. Für jedes Dokument, also jede Seite, jeden Post, wird eine Schattenkopie angelegt, die man dann von Hand übersetzen soll – und das habe ich einfach noch nicht überall getan.
Ich sage mir ja immer, das sei eben so, wenn man eher stolpert und stümpert als konzipiert, aber Fakt ist: ich neige zu Patzern und dazu, Dinge zu übersehen. Wenn der geneigten Leserin, dem geneigten Leser also ein solcher auffällt, ein Versäumnis ins Auge sticht, eine Fehlfunktion – wäre sie so freundlich, mir eine kurze Nachricht…? Danke!
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