Tastaturwäsche (III): Wege zur Erkenntnis

Am Ende der mehrtägigen Trocknungszeit:

Der Rechner hat die Weindosis offenbar gut überlebt, kommertiert die Katastrophe allerdings über seine Display-Leuchte – die Hintergrundbeleuchtung flackert. Dieses Flackern hat sich allerdings deutlich gebessert, nachdem ich die Kontakte im Stecker mit 96-prozentigem Alkohol gereinigt habe.

Die Tastatur funktioniert ebenfalls wieder – bis auf die Taste Drei, was ich natürlich erst gemerkt habe, als ich die Überschrift dieses Blog-Eintrags tippen wollte. Ich nehme aber an, dass es sich um ein mechanisches Problem dieser einen Taste handelt und nicht mehr um eine Spätfolge der Kurzschlüsse – alles andere funktioniert. Puh.

Unter dem Strich
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gewinnen wir folgende Erkenntnis:

  1. Wo möglich, sollte man auf Wein und Scheibenklar im Rechner verzichten.
  2. Sie stellen aber keine unumkehrbare Katastrophe dar.
  3. Der Rechner riecht immer noch nach Riesling. Lecker.
  4. Der alte Hackertipp – Tastatur in die Spülmaschine – funktioniert durchaus.
  5. Ist aber unter Umständen gar nicht nötig, weil…
  6. wir die Trocknungszeiten gnadenlos unterschätzt haben: einige Tage muss eine Tastatur selbst dann abtrocknen, wenn man sie mit einer schnell verdunstenden Flüssigkeit (wie Scheibenklar) misshandelt hat.
  7. Hochreiner Alkohol scheint eine gute Wahl zu sein für die Reinigung – er löst keine Lacke an und ist aufgrund seiner hydrophilen Eigenschaften gut geeignet, um Wasserschäden zu lindern.
  8. Die der Theorie nach konsequenteste Methode – den ganzen Rechner in reinen Alkohol zu tauchen bzw. in der Spülmaschine durchzuwaschen – empfiehlt sich aufgrund möglicher Schäden an empfindlichen Plattenoberflächen nur eher Mutigen.

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