Böses Java!

Wieso, verdammt, will auf einmal der Video-Demuxer ProjectX nicht mehr?

ProjectX ist unerlässlich, wenn ich MPEG-Videos in DVDs verwandeln will, also auch Fernseh-Mitschnitte, die bei mir als DVB-Stream auf der Mac-Festplatte landen. Und seit mein Rechner unter der neuesten Ubuntu-Version “Feisty Fawn” läuft – Funkstille.

Auf dieser Seite (“Entwickler-Blog”! Boah!) habe ich nicht nur einen dreckigen Hack gefunden, der das Problem beseitigt, sondern auch einen Kommentar mit einer sauberen Lösung. Scheint, als gäbe es einen Befehl namens “update-alternatives”, der zwischen verschiedenen Paketen gleichen Namens umschaltet.

Holla.

Linux nutzen ist wie durch einen Zauberwald wandeln. Auf dem normalen Weg bleiben ist leidlich komfortabel, wenn auch nicht ungefährlich – aber wenn man den Pfad verlässt, tun sich hinter jeder Eiche neue Wunder auf. Dumm nur, wenn man den Kobolden begegnet und statt des koboldscheuchenden Eisenhammers nur eine Gummiente im Arsenal hat…

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    keine – dieser Post scheint einzigartig zu sein…

One thought on “Böses Java!

  1. Fast überflüssig zu sagen, dass die Lösung (Kobold mit dem Florett tranchiert) zum neuen Problem (Troll) führte: mein geliebtes ProjectX startete erst einmal mit völlig leerem Fenster. Gott sei Dank fiel mir ein, dass ich tatsächlich noch eine Keule im Arsenal hatte: den schicken 3D-Effekthascher Beryl abschalten. Und siehe da: es funktionierte. Hier gibt’s sogar noch eine Lösung, für die mir derzeit aber der Mut fehlt. Der Troll ist nur bewusstlos, aber man muss ja nicht alles gleich meucheln. Ein Herz für Gremlins!

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