Spiegelfechtereien

Noch Cebit-müde am Sonntag den jüngsten Spiegel aus dem Kasten gezogen, und was sehe ich da? Eine Titelgeschichte über das wieder hauptstädtische Berlin. Und der erste Gedanke (wie sagt der kluge Schwabe? Nicht: ich denke, sondern – es denkt mir) – also sofort dachte es mir: Aha, neue Immobilie in Berlin erworben und jetzt ein wenig den Wert des neuen Besitzes hochschreiben.

Ist natürlich Quatsch. Oder?

Schade nur, dass ich das dem Spiegel (hey: DEM SPIEGEL!) ohne weiteres zutraue. Der Es-muss-doch-mal-Journalismus feiert seine gruselige Wiederauferstehung. Ich glaube, was letzten Endes das Fass zum Platzen gebracht hat, war das peinliche Rechtfertigungs-Editorial nach der letzten Bundestagswahl. Und das Essay von Dirk Kurbjuweit, der nach einigen unbestreitbar hellsichtigen Beobachtungen zur Mediendemokratie nichts besseres zu tun hat, als das Mehrheitsrecht wieder einzuführen. Hallo? Jemand zuhause?

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    keine – dieser Post scheint einzigartig zu sein…

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