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	<title>untergeek &#187; Digitales Leben</title>
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		<title>Mashup: DV- und AVCHD-Videos unter Linux</title>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2011 23:51:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>untergeek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit der Flip, der Einfachst-Einknopfkamera für Webvideos, habe ich mich ja vor einiger Zeit ausführlichst beschäftigt; nun bin ich ihr &#8211; unerwartet &#8211; wieder begegnet: Ali vom Webmontag brauchte dringend Videos, weil das übliche Filmteam abgesprungen war. Außerdem kam der Applausometer, den wir auf eben jenem Webmontag eigentlich einsetzen wollten, nicht recht voran. Also eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Flip, der Einfachst-Einknopfkamera für Webvideos, habe ich mich ja vor <a href="http://www.untergeek.de/2008/11/drucken-sie-jetzt-auf-diesen-knopf-filmen-mit-flip/">einiger Zeit</a> <a href="http://www.untergeek.de/index.php?s=Flip">ausführlichst</a> <a href="http://www.untergeek.de/2008/11/hacking-the-flip-for-fun-and-profit/">beschäftigt</a>; nun bin ich ihr &#8211; unerwartet &#8211; wieder begegnet: Ali vom Webmontag brauchte dringend Videos, weil das übliche Filmteam abgesprungen war. Außerdem kam der <a href="http://www.makefurt.de/projekte/applausometer">Applausometer</a>, den wir auf eben jenem Webmontag eigentlich einsetzen wollten, nicht recht voran. Also eine spontane &#8211; was sonst: <strong>Bastellösung</strong> für die Webmontags-Videos: Neben einer geliehenen alten DV-Kamera auf dem Stativ eine Flip HD &#8211; gestellt netterweise vom <a href="http://www.reverbmag.de" target="_blank">reverb.mag</a> &#8211; mit einer weiterentwickelten Variante der &#8220;Poor Man&#8217;s Steadicam&#8221;, auf offener Bühne gebastelt. Die ich hiermit offiziell <strong>Steadiflip</strong> taufe.<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/5ixV5-aC2NE?hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed src="http://www.youtube.com/v/5ixV5-aC2NE?hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344"></embed></object><br />
&nbsp;</p>
<h2>Steadiflip: Nette kleine Pointe am Rande&#8230;</h2>
<p>In der Pause kam Katharina auf mich zu, eine Neu-Frankfurterin, die für ihren alten Arbeitgeber die Flip in Deutschland vermarktet hat &#8211; und meinte: Das hätte ich damals gern schon gekannt! Die Flip ist ja wie gesagt Geschichte, aber sie hat versprochen, mal bei ihren alten Kollegen nach einem Restexemplar für meine Redaktion zu suchen&#8230; :)</p>
<h2>Das war der spaßige Teil. Und jetzt&#8230;</h2>
<p>&#8230;kam etwas, das ich &#8211; naiverweise &#8211; für völlig trivial gehalten hatte: Die Videos schneiden. Das fängt beim Schnitt-Programm an und hört dort noch lange nicht auf. <span id="more-1097"></span></p>
<p>&#8220;Schneid das doch mit iMovie&#8221;, bekomme ich zu hören, und da zwei Macs mit entsprechender Software im Haus sind, wäre das auch kein Problem.Aber: iMovie reicht für den (Ver-)Schnitt von zwei Kameras nicht aus &#8211; ich muss kurz das Konzept unseres Drehs mit zwei Kameras erklären.</p>

<a href='http://www.untergeek.de/2011/05/mashup-dv-und-avchd-videos-unter-linux/frame-nah/' title='frame-nah'><img width="150" height="150" src="http://www.untergeek.de/wp-content/uploads/2011/05/frame-nah-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="Aufgenommen von der &quot;Steadiflip&quot; von nahe der Bühne" title="frame-nah" /></a>
<a href='http://www.untergeek.de/2011/05/mashup-dv-und-avchd-videos-unter-linux/frame-total/' title='frame-total'><img width="150" height="150" src="http://www.untergeek.de/wp-content/uploads/2011/05/frame-total-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="Totale: Die Bühne, aufgenommen von der Master-Kamera" title="frame-total" /></a>

<p>Kamera eins ist sozusagen der Master &#8211; sie läuft die ganze Zeit und zeichnet auch den Ton aus dem Mischpult auf, dazu die immer gleiche Perspektive: Bühne total vom Stativ. Die zweite Kamera ist unsere Steadiflip &#8211; sie kann sich frei bewegen.</p>
<p>Im Profi-Studio würde man beide Aufnahmen mit einem Timecode synchron zu machen; dann hätte man Material der Zweitkamera einfach an den passenden Stellen über die Master-Bilder drüberschneiden. Im Bastel-Setup reicht es auch, die beiden Spuren übereinander zu legen und die Tonspuren zu synchronisieren &#8211; und schaltet dann einfach hin und her. (Was bei den meisten Editoren geht, indem man die Master-Spur ganz &#8220;oben drauf&#8221; legt und dann Löcher schneidet, wo die Zweitkamera sichtbar werden soll.)</p>
<p>Nun bin ich im Schnitt ein blutiger Dilettant, aber die Basics kriege ich hin &#8211; an Schnittsystemen wie dem bei Fernsehsendern üblichen &#8220;Avid&#8221;. Da ist das eine ganz einfache Übung; iMovie denkt ganz anders (eher, wie man mit Filmschnipseln arbeiten würde) und war deshalb zuviel für mich. Außerdem &#8211; siehe oben. Software zu kaufen wollte ich vermeiden, sonst wäre Apples Final Cut sicher ebenso eine Lösung gewesen wie Einfach-Schnittsoftware von Magix, Sony oder Pinnacle. Ich bin dann schließlich bei <a href="http://www.kdenlive.org/" target="_blank">kdenlive</a> unter Linux gelandet, was trotz einiger Instabilitäten schon in die richtige Richtung geht und mir sich auch schnell erschloss. Aber ein Selbstläufer ist die wackelige Open-Source-Software wahrlich nicht.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-1101" href="http://www.untergeek.de/?attachment_id=1101"><img class="alignnone size-large wp-image-1101" title="Bildschirmfoto" src="http://www.untergeek.de/wp-content/uploads/2011/05/Bildschirmfoto-420x236.png" alt="" width="420" height="236" /></a></p>
<p>Und dann ist da noch die unerhebliche Tatsache, dass DV-Material mit AVCHD-Material aus der Flip verrührt werden muss. Meine Testflip 2009 hatte mir <a href="http://www.untergeek.de/2008/11/fug-dich-flip-die-formaterialschlacht/">mit ihrem sehr eigenen Dateiformat zu schaffen gemacht</a>; das aktuellere Modell weicht davon insofern angenehm ab, als es Filme im halbwegs standardisierten AVCHD-Format abliefert. (Und zudem noch an europäische Gegebenheiten angepasst: 50 Vollbilder pro Sekunde, was gut zur europäischen Fernsehnorm PAL passt; Amerikaner haben lieber 60 Bilder, was bei uns für Ruckelei sorgt.)</p>
<p>Allerdings sind 50 Bilder pro Sekunde in 720p eine Menge Holz &#8211; mein schöner Doppelkern-Netbook von Samsung jedenfalls stieg aus. Vollkommen unmöglich, damit zu arbeiten! Und dann sind 720p-Bilder auch noch im 16:9-Format, während meine antike DV-Masterkamera nur klassische 4:3-Fernsehbilder lieferte. Erst nach viel, viel Probiererei hatte ich einen halbwegs vernünftigen Workflow:</p>
<ul>
<li>Projekt anlegen. Auflösung 768&#215;576 wählen (PAL-DV/Standard Definition)</li>
<li>Alle Flip-Videos transkodieren, damit sie nicht so viel Datendurchsatz und Bandbreite verschlingen. Bei mir reichte eine Halbierung der Framerate aus; ersatzweise kann man sie auch auf 1024&#215;576 runterrechnen. Dann laufen sie auch auf schwächeren Rechnern flüssig.</li>
<li>Die Transkodiererei erledigt man unter Linux mit dem Befehl:
<pre>ffmpeg videodatei.mp4 -acodec copy -s 1024x768 -r 25 %1.mov</pre>
<p>bzw. richtet sich in kdenlive ein Transkodier-Profil ein: Settings/Einrichten&#8230;/Transkodieren, und dann ein Profil mit der Befehlszeile oben (ohne ffmpeg input.mp4).</li>
<li>Die Master-Spur von der Standkamera auf Spur &#8220;Video 1&#8243; legen. Audio trennen (damit liegt es auf Spur &#8220;Audio 1&#8243;) und die Gruppe auflösen, um Bilder schneiden zu können, ohne die Tonspur zu vermurksen. Tonspur noch mit dem &#8220;Mono nach Stereo&#8221;-Effekt bearbeiten &#8211; im allgemeinen liegt der Ton vom Pult ja nur auf einem Kanal, sollte aber auf beide.</li>
<li>Die Steadiflip-Aufnahme(n) auf Spur &#8220;Video 2&#8243; legen und so lange hin- und herschieben, bis die Tonspuren deckungsgleich sind (kein Echo oder wenigstens nur ein ganz schwaches).</li>
<li>Die Video-2-Spur vorbereiten: Den Effekt Crop/Zuschneiden und rechts und links je 152 einstellen. Mal nachrechnen: 1024px-128-128=768: passt!</li>
<li>Jetzt mit dem Cursor und dem Clip-Monitor schauen, wo das Material der Steadiflip passt &#8211; an diesen Stellen die Spur Video 1 anwählen und mit Shift-R teilen, dann die überflüssigen Stücke löschen. Durch die Aussparungen wird jetzt das Bild der Video-2-Spur sichtbar.</li>
<li>Zum Schluss rendern (=abspeichern): Dazu das Format MPEG-2/PAL/2000k wählen; damit wird&#8217;s wenigstens was.</li>
<li>Viel Geduld mitbringen.</li>
<li>Nach Abschluss des Renderns kann das Video zu Youtube.</li>
</ul>
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</ul>
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		<title>Ein kleiner Schritt für den Motor, ein großer Stein von meinem Herzen</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 23:53:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Arduino-Steuerung des Schrittmotors klappt endlich. Das Mistding! Es hat gar keinen Massepol, wie es ein &#8220;unipolarer&#8221; Schrittmotor eigentlich haben sollte, und muss deshalb bipolar angesteuert werden &#8211; pro Schrittmotor-Zyklus werden also vier zusätzliche Zwischenschritte nötig. (Wunderbar erklärt und animiert übrigens auf diesen Seiten &#8211; danke, danke, danke!)

Aber jetzt geht&#8217;s. Kurz vor zwei Uhr morgens. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Arduino-Steuerung des Schrittmotors klappt endlich. Das Mistding! Es hat gar keinen Massepol, wie es ein &#8220;unipolarer&#8221; Schrittmotor eigentlich haben sollte, und muss deshalb bipolar angesteuert werden &#8211; pro Schrittmotor-Zyklus werden also vier zusätzliche Zwischenschritte nötig. (Wunderbar erklärt und animiert übrigens <a href="http://www.cvengineering.ch/index-Dateien/Der_Schrittmotor.htm">auf diesen Seiten &#8211; danke, danke, danke!</a>)</p>
<p><a href="http://www.cvengineering.ch/index-Dateien/Der_Schrittmotor.htm"><img class="alignnone" title="Treiberzyklus bipolar" src="http://www.cvengineering.ch/index-Dateien/image1685.gif" alt="Der Treiberzyklus eines bipolaren Schrittmotors (von cvengineering.ch)" width="433" height="343" /></a></p>
<p>Aber jetzt geht&#8217;s. Kurz vor zwei Uhr morgens. Und ich bin ja so froh.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/v3XgWbZOebo?hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/v3XgWbZOebo?hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>NACHTRAG: Bis das MAKEFURT-Code-Repository läuft, habe ich meinen Demo-Code auf <a href="http://www.makefurt.de/projekte/applausometer">die Projektseite des Applausometers auf makefurt.de</a> gestellt.<strong>Verwandte Artikel:</strong>
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<li><a href="http://www.untergeek.de/2009/05/arduino/" rel="bookmark" title="Samstag, 23. Mai 2009">Arduino!</a> (Samstag, 23. Mai 2009; Schlagworte: 8-bit, Arduino, CCC, Entwicklungssystem, Installation, Linux, Sigint 09)</li>
</ul>
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		<title>Makefurt: Die Politik der kleinen Motorschritte</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Apr 2011 09:39:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Warum nicht mal live auf einer Bühne löten? Mit dieser trügerisch einfachen Frage haben &#8220;Afrigadget&#8220;-Blogger jke und ich auf dem Webmontag #26 im Februar eine kleine Bastelaktion gestartet. Kleine LED-Magnetlampen herstellen, so genannte &#8220;Throwies&#8221; &#8211; das hat uns und allen Mitbastlern so viel Spaß gemacht, dass Webmontag-Organisator Ali Pasha mit der rhetorischen Frage &#8220;Wollt ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1061" class="wp-caption alignnone" style="width: 436px"><a href="http://www.flickr.com/photos/scoop/sets/72157625876795773/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1061 " title="Throwies basteln bei der Ignite Frankfurt" src="http://www.untergeek.de/wp-content/uploads/2011/04/802697_67892683_3054691.jpg" alt="Heißes Eisen: Throwies löten auf der Ignite Frankfurt (c) Foto: Patrick Lenz" width="426" height="640" /></a><p class="wp-caption-text">Foto vom Ignite-Webmontag am 7.2.2011 - mehr im Flickr-Fotostream von Patrick Lenz. (c) 2011 bei ihm.</p></div>
<p>Warum nicht mal live auf einer Bühne löten? Mit dieser trügerisch einfachen Frage haben &#8220;<a href="http://www.afrigadget.com/about/" target="_blank">Afrigadget</a>&#8220;-Blogger jke und ich <a href="http://community.oreilly.de/blog/2011/02/08/das-war-ignite-frankfurt-2011-von-social-chillis-throwies-und-der-datenautobahn-in-chile/" target="_blank">auf dem Webmontag #26</a> im Februar eine kleine Bastelaktion gestartet. Kleine LED-Magnetlampen herstellen, so genannte &#8220;Throwies&#8221; &#8211; das hat uns und allen Mitbastlern so viel Spaß gemacht, dass Webmontag-Organisator Ali Pasha mit der rhetorischen Frage &#8220;Wollt ihr das jetzt nicht immer machen?&#8221; die Gründung des <strong>&#8220;Makefurt&#8221;</strong>-Projekts angestoßen hat (wie wir das ganze mit schamloser Anschleimerei beim potentiellen Sponsor O&#8217;Reilly und seinem &#8220;Make&#8221;-Magazin getauft haben).</p>
<div style="width:425px" id="__ss_6844278"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/Kikuyumoja/afrigadget-make-led-throwies-during-ignite-frankfurt-feb-2011" title="AfriGadget + MAKE + LED Throwies @ Ignite Frankfurt, Feb 2011">AfriGadget + MAKE + LED Throwies @ Ignite Frankfurt, Feb 2011</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/6844278" width="425" height="355" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
<div style="padding:5px 0 12px"> View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/Kikuyumoja">Juergen Eichholz</a> </div>
</p></div>
<p>Makefurt will die Brücke schlagen zwischen Ideen, Software und der wirklichen Welt &#8211; man kann das &#8220;Physical Computing&#8221; nennen, Hardware-Hacking oder einfach: Selber bauen mit Spaß. Und die Möglichkeiten, die Bastler heute haben &#8211; durch Design-Software, computergesteuerte Miniserien-Fertigung, simple Plattformen wie den Arduino-Microcontroller und vor allem: durch den Ideenreichtum und den Wissensschatz der Bastler-Communities im Netz &#8211; diese Möglichkeiten sorgen dafür, dass das auch keine elitäre Angelegenheit für ein paar Alphanerds mit der Lizenz zum Löten sein muss, sondern auch Barfußbastler wie du und ich ihre Erfolgserlebnisse haben können &#8211; und großartige Dinge schaffen.</p>
<p>A propos großartige Dinge: Als wir diskutiert haben, was wir denn nun alles bauen wollen, kam vom unermüdlichen <a href="http://blog.sperr-objekt.de/content/1000342-Ignite-Frankfurt-2011.html" target="_blank">Matthias Gutjahr</a> wie aus der Pistole geschossen: Lass uns für den Webmontag einen Applausometer bauen. Applausometer! Diese Erfindung aus einem Donald-Duck-Klasssiker, den ich leider <a href="http://forum.donald.org/read.php?1,13188" target="_blank">auch mit Donaldisten-Hilfe </a>bisher nicht aufstöbern konnte, an den ich mich aber deutlich erinnere: &#8220;Genug, genug, der Applausometer schafft&#8217;s nicht mehr!&#8221; Mithilfe meines Arduino und ein paar alter Teile aus der Bastelkiste <a href="http://wiki.untergeek.de/index.php?title=Applausometer" target="_blank">sollte das eigentlich kein Problem sein.</a></p>
<h2>Gentlemen, heat your solders &#8211; Makefurt legt los</h2>
<p>Geredet und geplant haben wir lange, unter <a href="http://makefurt.de/">makefurt.de</a> eine organisatorische Basis geschaffen &#8211; viel ist leider noch nicht zu sehen, bis wir das umgehoben haben, was derzeit nicht besonders benutzerfreundlich <a href="http://wiki.untergeek.de/">in meinem Wiki geparkt ist</a>. Am Samstag haben wir dann endlich die Lötkolben beheizt &#8211; leider nur zu zweit, dafür aber als Gäste <a href="http://ccc-ffm.de/hackerspace/" target="_blank">im außerordentlich großartigen Hackerspace des Frankfurter CCC</a>. Etwas mehr als drei Stunden Zeit &#8211; da müsste doch schon mal ordentlich was zu wuppen sein&#8230;</p>
<p><a rel="attachment wp-att-1064" href="http://www.untergeek.de/2011/04/makefurt-die-politik-der-kleinen-motorschritte/image/"><img class="alignnone size-large wp-image-1064" title="image-hackerspace" src="http://www.untergeek.de/wp-content/uploads/2011/04/image-420x313.jpg" alt="Unser Arduino-&quot;Shield&quot; mit den Schrittmotortreibern entsteht (Foto: Andi)" width="420" height="313" /></a></p>
<p>Am Ende war der Anfang dann doch wieder wie alle Anfänge: mühsam. Der Plan für den Tag: mäßig ehrgeizig. Als Organspender für das Applausometer musste ein altes Laserfax herhalten, dazu bald mehr &#8211; möge es hinreichen, dass dieses Fax einen schrittmotorgetriebenen Scanner-Schlitten enthielt, der die Basis wird für den Zeiger des Applausometers. Also: Eine Treiberplatine löten &#8211; ein simpler L293D-Treiber übersetzt die Signale des Arduino in Befehle an den Motor &#8211; und ein kleines Programm schreiben zum Austesten (Kommentar von Andi zu meinen Codeschnipseln: &#8220;Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber C ist das nicht!&#8221;) &#8211; und&#8230;</p>
<p>&#8230;am Ende lief&#8217;s nicht. Wenn ich das gestern abend richtig analysiert hat, haben Hardware und Software, ähem, mit unterschiedlichen Konstanten gearbeitet &#8211; mal sehen, ob ich die Zeigereinheit des Applausometers dann wenigstens heute zum Laufen bringe. Aber der Anfang ist gemacht. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Per_aspera_ad_astra" target="_blank">Per aspera ad astra</a>!<strong>Verwandte Artikel:</strong>
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		<link>http://www.untergeek.de/2010/12/503er-fehler-nicht-wordpress-sondern-strato-ist-schuld/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 10:32:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8230;und auch das nur, weil die Berliner es gut mit mir kleinem Dummuser meinen. Aber der Reihe nach: Beim Frickeln am ausgezeichneten WordPress Mobile Pack, das Seiten hervorragend auch auf iPhone und Co. darstellt, aber leider nicht eingedeutscht ist,  habe ich eine der PHP-Seiten des mobilen Themas ziemlich gründlich zerschossen. Was weiter nicht schlimm war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;und auch das nur, weil die Berliner es gut mit mir kleinem Dummuser meinen. Aber der Reihe nach: Beim Frickeln am ausgezeichneten <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/wordpress-mobile-pack/" target="_blank">WordPress Mobile Pack</a>, das Seiten hervorragend auch auf iPhone und Co. darstellt, aber leider nicht eingedeutscht ist,  habe ich eine der PHP-Seiten des mobilen Themas ziemlich gründlich zerschossen. Was weiter nicht schlimm war &#8211; das korrekte Original hatte ich mir gespeichert.</p>
<p>Nur: jedes Mal, wenn ich die korrekte (und recht lange) PHP-Datei ins Editorfenster kopierte, schmiss mir der Server das gefürchtete &#8220;<strong>503 &#8211; Service Temporarily Unavailable&#8221;. </strong>Einer dieser Fehler, bei denen Übergeeks aufblühen, der untergeek aber eher ein wenig Angst bekommt.</p>
<p>Die erwies sich zum Glück als unbegründet &#8211; <a href="http://www.wpupdate.de/strato-und-der-503-error">dank dieses großartigen Blogposts</a> fand ich die Lösung. Und die liegt darin, eine Sicherheitsmaßnahme meines Providers Strato kurzzeitig abzuschalten: Die ServerSide Security gegen Spam. Ein Skript, das Formulareingaben überwacht und ab einer gewissen Länge (Spam-) Verdacht schöpft.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-1045" href="http://www.untergeek.de/2010/12/503er-fehler-nicht-wordpress-sondern-strato-ist-schuld/strato-antispam/"><img class="alignnone size-large wp-image-1045" title="strato-antispam" src="http://www.untergeek.de/wp-content/uploads/2010/12/strato-antispam-379x315.jpg" alt="Screenshot: So schaltet man die ServerSide Antispam ab. " width="379" height="315" /></a></p>
<p>Also: Filter abschalten, PHP-Datei nochmal ins Editor-Fenster kopieren, abschicken, Spamfilter wieder einschalten, alles gut.</p>
<p>Übrigens: wer sich die Arbeit sparen möchte, das &#8220;Mobile Base Theme&#8221; aus dem Mobilpaket selbst einzudeutschen &#8211; hier, bitte: <a rel="attachment wp-att-1046" href="http://www.untergeek.de/2010/12/503er-fehler-nicht-wordpress-sondern-strato-ist-schuld/mobilepack-deutsche-dateien/">mobilepack-deutsche-dateien.zip.</a> Einfach entpacken und per FTP in den entsprechenden Ordner des Themas kopieren.</p>
<p>(Warum ich nicht gleich selbst den FTP-Zugang zu meinem Serverspace genutzt habe? Daran ist die sehr gründliche Firewall an meinem derzeitigen Arbeitsplatz schuld.)<strong>Verwandte Artikel:</strong>
<ul class="similar-posts">keine &#8211; dieser Post scheint einzigartig zu sein&#8230;
</ul>
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		<title>iPhone 3G-Downgrade: Die panikförderndste Dialogbox der Welt</title>
		<link>http://www.untergeek.de/2010/08/iphone-3g-downgrade-die-panikforderndste-dialogbox-der-welt/</link>
		<comments>http://www.untergeek.de/2010/08/iphone-3g-downgrade-die-panikforderndste-dialogbox-der-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 18:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>untergeek</dc:creator>
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Preisfrage: welche Wahlmöglichkeiten bekommt der ohnehin schon leicht nervöse iPhone-User an dieser Stelle geboten? Auflösung nach dem Klick.
[Update, April 2011: Wer schnell und einfach downgraden will, lade sich TinyUmbrella und verfahre nach diesem Rezept. Aber Vorsicht: Das verursacht ein kleines Problem beim Update anderer Apple-Geräte am selben iTunes!]
Das Ganze ist das Nebenprodukt eines Downgrades: Seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1008" href="http://www.untergeek.de/2010/08/iphone-3g-downgrade-die-panikforderndste-dialogbox-der-welt/iphony1/"><img class="alignnone size-large wp-image-1008" title="Möchten Sie den Vorgang wirklich abbrechen und die Software des iPhones aktualisieren?" src="http://www.untergeek.de/wp-content/uploads/2010/08/iphony1-420x90.jpg" alt="" width="420" height="90" /></a></p>
<p>Preisfrage: welche Wahlmöglichkeiten bekommt der ohnehin schon leicht nervöse iPhone-User an dieser Stelle geboten? Auflösung nach dem Klick.<span id="more-1005"></span></p>
<p>[Update, April 2011: Wer schnell und einfach downgraden will, lade sich <a href="http://thefirmwareumbrella.blogspot.com/">TinyUmbrella</a> und verfahre<a href="http://iszene.com/thread-88443.html" target="_blank"> nach diesem Rezept.</a> Aber Vorsicht: <a href="http://www.untergeek.de/2011/05/this-device-isn%e2%80%99t-eligible-for-the-requested-build-ha-das-schding-ist-neu/">Das verursacht ein kleines Problem beim Update anderer Apple-Geräte am selben iTunes!</a>]</p>
<p>Das Ganze ist das Nebenprodukt eines Downgrades: Seit ich mein iPhone 3G auf die aktuelle Betriebssystemversion 4.0(1) gebracht habe, hat der Nutzwert des Geräts massiv nachgelassen. Abstürze häufen sich, meist offenbar durch den &#8220;Watchdog&#8221;-Timer des Geräts ausgelöst &#8211; eine Art digitale Totmannschaltung, die dafür sorgt, dass ein eingefrorenes Programm nach einer definierten Zeit einen Reset auslöst. Viele Programme gefühlt zäher, überhaupt einiges an Gedenksekunden, Verbindungsprobleme. (Ja, ich weiß: ein doppelter Restore soll Linderung bringen und man kann auch die Spotlight-Suche für das Gerät abschalten.) Der Zusatz-Nutzen des Betriebssystems der 4. iPhone-Generation für mich 3G-Nutzer ist dagegen null &#8211; eine neue Homescreen-Animation und etwas überhübschtes Layout im iPod-Player, toll. Also wieder zurück auf 3.1.3.</p>
<p>Das Rezept dazu gibt&#8217;s bekanntlich bei <a href="http://lifehacker.com/5572003/how-to-downgrade-your-iphone-3g%5Bs%5D-from-ios-4-to-ios-313" target="_blank">LifeHacker</a>, das alte 3.1.3 bei <a href="http://www.iclarified.com/entry/index.php?enid=750" target="_blank">iClarified</a>. Allerdings wollte ich nicht einsehen, weshalb ich extra noch mit dem blöden Diagnosemodus rumhantieren muss und das nicht einfach dem iTunes überlassen &#8211; dem kann man ja, wenn man bei gedrückter Taste auf das &#8220;Update&#8221;-Feld klickt, eine Datei vorgeben, mit der es updaten soll. Das habe ich mit dem 3.1.3-File getan &#8211; und bekam dann die eingangs erwähnte Dialogbox.</p>
<p>Also: Welche Wahlmöglichkeiten gibt es wohl, wenn der Computer einen informiert, man sei dabei, etwas abzubrechen, um das Telefon zu aktualisieren? Richtig:</p>
<p><a rel="attachment wp-att-1009" href="http://www.untergeek.de/2010/08/iphone-3g-downgrade-die-panikforderndste-dialogbox-der-welt/iphony3/"><img class="alignnone size-large wp-image-1009" title="Wahlmöglichkeiten: Abbrechen / Aktualisieren" src="http://www.untergeek.de/wp-content/uploads/2010/08/iphony3-420x138.jpg" alt="" width="420" height="138" /></a></p>
<p>Na, alles klar?</p>
<p>Leider hat&#8217;s nichts genützt: das iPhone hat sich mit dem Backup dann doch wieder das verhasste 4.0.1-System gezogen. Also (seufz) doch die Lifehacker-Prozedur.<strong>Verwandte Artikel:</strong>
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</ul>
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		<title>Fundstücke: Afrigadget, Webmontag, Basteldisco</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 12:32:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>untergeek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baumarkt]]></category>
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		<category><![CDATA[iphone]]></category>
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		<category><![CDATA[Webmontag]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern auf dem Webmontag mal wieder Juergen alias @jke begegnet, einem Mann, der immerhin ein aus Schrott- und Einzelteilen zusammengelötetes iPhone sein eigen nennt und von daher mit Fug und Recht als Autorität in Sachen Hardware-Bastelei betrachtet werden darf. Jürgen nun wirkt an einem Blog mit, das Sonnenlicht in die Bastlerseele wirft &#8211; AfriGadget. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern auf dem Webmontag mal wieder Juergen alias <a href="http://www.twitter.com/jke" target="_blank">@jke</a> begegnet, einem Mann, der immerhin <a href="http://kikuyumoja.com/2010/02/13/i-really-have-to-stop-blogging-about-phones/" target="_blank">ein aus Schrott- und Einzelteilen zusammengelötetes iPhone</a> sein eigen nennt und von daher mit Fug und Recht als Autorität in Sachen Hardware-Bastelei betrachtet werden darf. Jürgen nun wirkt an einem Blog mit, das Sonnenlicht in die Bastlerseele wirft &#8211; <a href="http://www.afrigadget.com/">AfriGadget</a>. Die Basteleien und Geräte, die dort zu sehen sind, haben die Autoren in Kenia, Somalia und anderen afrikanischen Ländern aufgetan. Das Blog weicht allerdings vom &#8220;Mad-Scientist&#8221;-Grundton der meisten Hardware-Hacker-Blogs (auch dieser bescheidenen Seite) deutlich ab:</p>
<ul>
<li>Kreativität steht im Mittelpunkt, nicht spezielle Materialien oder ungewöhnliche Bauteile &#8211; die stehen nicht zur Verfügung.</li>
<li>Es geht nicht um technische Zaubereien, selbst gewählte technischen Herausforderungen, sondern um existenzielle Alltagsprobleme.</li>
</ul>
<p>Die Projekte, die Afrigadget aufgetan hat, sind einen Blick wert:  beispielsweise <a href="http://www.afrigadget.com/2010/05/03/building-a-one-stage-anaerobic-digester/" target="_blank">der anaerobe Gärtank</a>, <a href="http://www.afrigadget.com/2010/01/06/1096/">der flache Parabolspiegel</a> (übrigens: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fresnel-Linse">Fresnellinse</a>, Jungs!) oder der <a href="http://www.afrigadget.com/2008/08/22/evapocooler-invention-for-cooling-camels-milk-in-somalia/" target="_blank">Verdunstungskühler für somalische Kamelmilch</a>. Bei lebensgefährlichen Provisorien wie der <a href="http://www.afrigadget.com/2010/02/28/jua-kali-dressed-in-mitumba/">Lötbogenlampen-Spule aus stoffumwickelten Drahtresten</a> bricht mir offen gesagt der Angstschweiß aus &#8211; aber Sicherheit ist auch eine Form von Wohlstand, von daher ist westliche Überheblichkeit fehl am Platze. Übrigens trifft man Juergen bei der <a href="http://socialbar.de/wiki/Frankfurt">SocialBar Frankfurt</a>, einer Runde von &#8211; altmodisch ausgedrückt &#8211; handfesten Weltverbesserern.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Überhaupt, <a href="http://www.webmontag.de/location/frankfurt/index">der Webmontag</a>: wer noch nicht da war, das ist eine allmonatliche Wundertüte für Netz- und Technikaffine, charmant moderiert vom unvergleichlichen Barcamp-Impresario Darren Cooper. Diesmal war die Wundertüte krankheitsbedingt etwas dünner, aber nicht weniger unterhaltsam. <a href="http://twitter.com/ckreutz" target="_blank">Christian</a> von <a href="http://www.frankfurt-gestalten.de">frankfurt-gestalten.de</a> präsentierte sein Projekt, das der kommunalen Demokratie eine kräftige Dosis Nutzerfreundlichkeit und Transparenz versetzt. Und der einzige harte Technikvortrag des Abends brachte mich ins Grübeln: Wenn eine einzige Zehntelsekunde Verzögerung beim Seitenaufbau den Umsatz von Amazon um 1 Prozent zurückgehen lässt, was tun dann die hr-Server für die Reichweite von hr-online&#8230;? Hier deas zugehörige Slideshare.</p>
<div id="__ss_4118500" style="width: 460px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="Performance. Webmontag. Frankfurt." href="http://www.slideshare.net/kliehm/performancewmfra">Performance. Webmontag. Frankfurt.</a></strong><object id="__sse4118500" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="375" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=webmontag-performance-2010-100516152854-phpapp01&amp;stripped_title=performancewmfra" /><param name="name" value="__sse4118500" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse4118500" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="375" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=webmontag-performance-2010-100516152854-phpapp01&amp;stripped_title=performancewmfra" name="__sse4118500" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="padding: 5px 0 12px;">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/kliehm">Martin Kliehm</a>.</div>
</div>
<p>&#8212;</p>
<p>Am Ende auch bemerkenswert fand ich die Flyer, die herumlagen und die beispielsweise für <a href="http://www.salon-hilda.de/termine.html">die nächste Frankfurter &#8220;Basteldisco&#8221;</a> warben. Wasesnichtallesgibtsagmal&#8230;<strong>Verwandte Artikel:</strong>
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</ul>
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		<title>Reise in die digitale Frühneuzeit</title>
		<link>http://www.untergeek.de/2010/04/reise-in-die-digitale-fruhneuzeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 06:53:33 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Digitales Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[Midi]]></category>
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		<description><![CDATA[Ach, die ollen 8-Bit-Maschinen! Mir wärmen sie das Herz, weil sie mich an meine Kindheit erinnern &#8211; mit welchen retronostalgischen Gefühlen wohl die heute Jungen den primitiven Netzwelten von StudiVZ und Facebook nachtrauern werden? &#8211; und außerdem: Mit 8 Bit, ein paar MHz Taktfrequenz und wenigen KByte (Ja! Kilobyte, nicht Mega-!) kann man eine Menge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, die ollen 8-Bit-Maschinen! Mir wärmen sie das Herz, weil sie mich an meine Kindheit erinnern &#8211; mit welchen retronostalgischen Gefühlen wohl die heute Jungen den primitiven Netzwelten von StudiVZ und Facebook nachtrauern werden? &#8211; und außerdem: Mit 8 Bit, ein paar MHz Taktfrequenz und wenigen KByte (Ja! Kilobyte, nicht Mega-!) kann man eine Menge anstellen, wie jeder <a href="http://www.untergeek.de/2009/05/arduino/">Arduino-Bastler</a> bezeugen kann.</p>
<p>Zum Beispiel: Musik machen. Nicht, dass ich je ein begnadeter Keyboarder (oder Sänger oder gar, Gott bewahre, Gitarrist) gewesen wäre &#8211; aber dennoch lacht mein Herzelein darüber, dass die neue Wohnung Platz genug bietet, das Keyboard wieder aufzubauen. Das piece de resistance ist dabei das 155cm lange 88-Tasten-Masterkeyboard mit gewichteter Klaviatur &#8211; ein Produkt der Musikschrauberfirma <a href="http://www.doepfer.de/home_d.htm" target="_blank">Doepfer</a>, von der ich das Gerät einst als Bausatz erworben habe. Das ist fast zwanzig Jahre her, und dennoch &#8211; dafür kann man Doepfer gar nicht hoch genug loben &#8211; dauerte es keine zwei Stunden, bis ich eine Antwort auf meine Supportfragen zu dem Gerät hatte. Vivat, Doepfer! (Von daher kann ich nur jedem, der ein Masterkeyboard sucht, <a href="http://www.doepfer.de/lmk4.htm" target="_blank">einen Blick auf den Nachfolger</a> meines LMK3 zu werfen &#8211; das Gerät ist verdammt wertstabil, technisch, musikalisch und emotional.)</p>
<div id="attachment_960" class="wp-caption alignnone" style="width: 430px"><a rel="attachment wp-att-960" href="http://www.untergeek.de/2010/04/reise-in-die-digitale-fruhneuzeit/img_0562/"><img class="size-large wp-image-960" title="Krachmacherecke: Keyboard und Rack" src="http://www.untergeek.de/wp-content/uploads/2010/04/IMG_0562-420x315.jpg" alt="Krachmacherecke: Keyboard und Rack" width="420" height="315" /></a><p class="wp-caption-text">Krachmacherecke: Masterkeyboard Doepfer LMK3 ohne eigene Klangerzeugung, die passiert in dem kleinen Rack: ein analog-fetter Oberheim Matrix 1000 (ca. 1990) und ein E-Mu ESI4000 Sampler mit hysterisch-historischer SCSI-Wechselfestplatte Iomega JAZ. Ein analoger Rackmischer und ein moderner USB-Soundadapter von M-Audio vervollständigen die Spielecke.</p></div>
<p>In letzter Zeit waren meine Liebste und ich <a href="http://untergeekde.posterous.com/magali-lisette-1942010-2250h">anderweitig kreativ</a>; jetzt ist die Kleine zuhause und ich bin es auch &#8211; mit Urlaub und immer wieder kleinen Ruhepausen, in denen die Mädels schlafen und ich basteln kann. Was in diesem Fall heißt: erst einmal wieder die alte Technik zusammenstöpseln &#8211; ein modernes <a href="http://de.m-audio.com/products/de_de/FastTrackPro.html">USB-Audio-Interface von M-Audio</a> sorgt für den Anschluss ans 21. Jahrhundert, analog wie digital.</p>
<p>Allerdings tauchen auch die bösen Geister der Vergangenheit wieder auf: Midi! Was für ein grausamer Murks von Schnittstelle! Für die historisch Unbewanderten: ein serieller Bus mit einer Datenrate von 38,25 kbit/s, was Anfang der Achtziger mal echt viel war. Schlimmer ist die merkwürdige Topographie: so eine Art Ring mit Darmschlingen und Polypen. Entweder man stöpselt ein Gerät in den Datenfluss, so dass es jedes einzelne Datenbyte erst selbst einmal anschauen und weiterreichen muss. Was bei der niedrigen Datenrate schnell zu hörbaren Verzögerungen führt und eine Menge Ärger bereit hält. Oder man nutzt alternativ den elektrisch durchgeschleiften Eingang, über den jetzt wiederum das angeschlossene Gerät nicht kommunizieren kann, also auch keine Einstelldaten rückmelden &#8211; das heißt praktisch: entweder man verdrahtet die Maschinen so, dass man sie vom Computer aus steuern kann, oder so, dass man sie live spielen kann. Puh.</p>
<p>Auch an anderen Stellen rückt mir die technische Frühneuzeit nahe. Der Sampler, immerhin ein Gerät, das nahe zu diesem Jahrtausend entstanden ist, holt sich die Daten für seinen 128MB-Hauptspeicher von einer SCSI-Wechselfestplatte. SCSI? Ja, da war mal was. In der frühesten Variante &#8211; und das ist die, die hier zum Einsatz kommt &#8211; ein 8 Bit breiter Parallelbus für maximal 7 Slaves an einem Master. Das antiquarische JAZ-Wechselfestplattenlaufwerk von Iomega klingt wie ein kleiner Düsenjäger und fasst gerade mal 2GB pro Medium, was jetzt nicht so dramatisch ist: mehr als maximal 9GB pro Speichermedium bewältigt die Firmware der Musikmaschine sowieso nicht.</p>
<p>Netter Gedanke: warum den alten Kram nicht durch moderneren Flash-Speicher ersetzen? Schöne Idee, allerdings teuer und umständlich. Erst mal braucht man einen <a href="http://www.hantz.com/asp/NewProducts/Produkte_3.asp?ProduktID=495" target="_blank">SCSI-auf-IDE-Adapter</a>, an den man dann wiederum einen <a href="http://www.pearl.de/p/PE3213-Fibrionic-IDE-to-CF-Adapter.html" target="_blank">CF-Karten-Adapter</a> anschließen kann (eine IDE-auf-USB- oder gar SCSI-auf-USB-Lösung zum Anschluss von Speichersticks scheint es nicht zu geben). Damit ist man zwar die wackelige und lärmige alte Hardware los, aber auch über hundert Euro &#8211; und dafür gibt es dann schon fast einen konkurrenzfähigen Sampler in Software. Auch das wäre also eher der Nostalgie geschuldet als der Praxis &#8211; und diesen Trieb kann ich durch eine ungleich simplere Bastelei kanalisieren: den Sampler um sein internes Floppy-(!)-Laufwerk erleichtern und das JAZ-Drive ins Gerät einbauen. So wie <a href="http://www.andrewmartens.com/blog/?p=27" target="_blank">Andrew Martens es mustergültig vorgemacht hat</a>.</p>
<p>Eine Sache aus dem 21. Jahrhundert will ich der Spielecke aber doch gönnen: einen Musikrechner mit echtzeitfähiger Steuerung via Touchscreen, als Musiker-DJ-Allroundmaschine. Mit preiswerten Formbauteilen. Aber dazu später mehr.<strong>Verwandte Artikel:</strong>
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</ul>
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		<title>Cebit censeo</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 07:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>untergeek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ist es schon wieder so weit? Ja, es ist, auch wenn ich es beim Blick in die leere Halle 26 kaum glauben kann. Halle 26 &#8211; das war früher mal der lauteste Ort Hannovers, hier schallten die Mobiltelefon-Hersteller gegeneinander an. Aber die sind lang schon nicht mehr da, nur ein paar Hersteller aus Fernost wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es schon wieder so weit? Ja, es ist, auch wenn ich es beim Blick in die leere Halle 26 kaum glauben kann. Halle 26 &#8211; das war früher mal der lauteste Ort Hannovers, hier schallten die Mobiltelefon-Hersteller gegeneinander an. Aber die sind lang schon nicht mehr da, nur ein paar Hersteller aus Fernost wie HTC oder LG stellen ihre neuen Schätzchen aus, und auch die E-Plusse, Otwos und Vodafones dieser Welt sind deutlich zurückhaltender geworden. Nicht zu reden von der T-Elekom: Die hat früher mit ihrer Pressekonferenz die Cebit quasi eröffnet; der erste Termin vor allen anderen, aber mit dieser Platzhirscherei hat es auch ein Ende; statt dessen veranstaltet sie am Tag vor der Eröffnung einen absurden Terminbattle mit dem anderen Halle-4-Schwergewicht Microsoft. Telekom-Business-PK und Microsoft-PK parallel &#8211; und beides, wenn ich den Kollegen Glauben schenken darf, eher absurde Termine.</p>
<p>Nun kann man natürlich den großen Zeiten der Cebit nachtrauern und ein &#8220;Ach ja, früher&#8230;&#8221; in die Gegend raunen &#8211; so wie jener Unbekannte, mit dem ich an der Bar eines völlig überfüllten Not-ICE Bier getrunken habe, während des Sturms am Sonntag, als alles durcheinander war. Über den irrlichternden Messechef hat er gespottet, was ich gut nachvollziehen kann, und dann von den Zeiten gerüchtet, als ein großer deutscher Elektrokonzern nahe Halle 2 eine Reihe von Container-Büros mit &#8220;Servicekräften&#8221; unterhielt, die sich um die untere Körperhälfte besonders potenter Kunden zu kümmern hatten. In den 90ern soll das gewesen sein, und ich kann&#8217;s nicht nachprüfen, würde es diesem Konzern zu dieser Zeit aber ohne weiteres zutrauen.</p>
<p>Olle Kamellens. Sehen wir das Positive: Die geschrumpfte Cebit ist deutlich kompakter, und endlich ist es wieder möglich, sich innerhalb eines Tages einen groben Überblick zu verschaffen. Das mit den Dimensionen ist ja sowieso schwer zu vermitteln: Auf der einen Seite findet sich selbst ein Riesenhypethema wie die 3D-Technik fürs räumliche Fernsehen nur an einem zimmerkneipengroßen Stand in Halle 16, an dem man ohne Probleme achtlos vorbeigehen kann, und auf den Ständen einiger fernöstlicher Massenhersteller. Auf der anderen Seite ist das Messegelände groß, sehr groß. Weshalb eins unverändert bleibt:</p>
<p><a rel="attachment wp-att-944" href="http://www.untergeek.de/2010/03/cebit-censeo/img_0499/"><img class="alignnone size-large wp-image-944" title="Freihändig von oben aufs Fahrrad fotografiert" src="http://www.untergeek.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0499-420x315.jpg" alt="" width="420" height="315" /></a></p>
<p>&#8230;der Cebit-Profi fährt Rad.</p>
<p><em>Da das alles natürlich vollkommen uninteressant ist &#8211; &#8220;was gibt&#8217;s zu sehen, Mann?&#8221; &#8211; mehr bis morgen.</em><strong>Verwandte Artikel:</strong>
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		<title>10 Dinge, die ich an dir&#8230; Meine Hassliebe zu Apple</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 20:11:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Darum beneidet uns der Ami:

Um so formschöne und praktische Komposita wie &#8220;Hassliebe&#8221; (und nicht &#8220;love-hate relationship&#8221; sagen müssen, relationship, wie das schon klingt, sag mal&#8230;)

Darum beneiden wir den Ami:

so großartige Personen hervorgebracht zu haben wie den Gründer der einzig funktionierenden Diktatur auf diesem Planeten, Steve Jobs, CEO von Apple, Inc.

Naja. Als Multiplattform-Rechnerzoo-Halter habe ich gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darum beneidet uns der Ami:</p>
<ul>
<li>Um so formschöne und praktische Komposita wie &#8220;Hassliebe&#8221; (und nicht &#8220;love-hate relationship&#8221; sagen müssen, relationship, wie das schon klingt, sag mal&#8230;)</li>
</ul>
<p>Darum beneiden wir den Ami:</p>
<ul>
<li>so großartige Personen hervorgebracht zu haben wie den Gründer der einzig funktionierenden Diktatur auf diesem Planeten, Steve Jobs, CEO von Apple, Inc.</li>
</ul>
<p>Naja. Als Multiplattform-Rechnerzoo-Halter habe ich gegen jedes System meine Manschetten, aber Apple ruft dann doch ganz besonders starke Gefühle hervor. Hassliebe eben. (Und: An einem Apple-Computer über den &#8220;Cult of Mac&#8221; lästern &#8211; das ist doch so sophisticated&#8230;) Hier also eine qualifizierte Kritik der reinen Unvernunft.</p>
<h3>10 Dinge, die ich an Apple-Computern hasse</h3>
<ol>
<li>Die Leute, die Apple einfach gut finden</li>
<li>Programme extra zumachen zu müssen, nachdem ich schon alle Fenster geschlossen habe.</li>
<li>iPhoto &#8211; warum drücken die mir jedesmal iPhoto aufs Auge, wenn ich mein iPhone anschließe? (Jaja, <a href="http://www.macnotes.de/2009/05/12/tipp-autostart-von-iphoto-beim-anschliesen-eines-iphone-abschalten/">ich weiß</a>.)</li>
<li>Dass man das &#8216;@&#8217; nur über das L bekommt, was ich vollkommen unverständlich finde, zumal ich immer erst mal auf AltGr-Q drücke und mir damit alle Arbeit abschieße, weil sich das Fenster schließt und alle Browsereingaben weg sind</li>
<li>Sowieso: die Unterscheidung zwischen Ctrl-Taste und Dingens-Taste. (Was soll das überhaupt für ein Symbol sein neben dem Apfel auf der Dingens-Taste?)</li>
<li>Tethering mit dem iPhone. (Was, bitte? <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=133351837468">Genau</a>. Und daran ist Apple mit schuld, denke ich.)</li>
<li>Wollt ihr wirklich noch ein weiteres Beispiel in Sachen nicht eingehaltene Standards? Bitte: SMB-Server. Und: Bildschirmfotos als TIFF (!)</li>
<li>Mini-Macs verbrauchen &#8220;ausgeschaltet&#8221; anscheinend ebenso viel Strom wie im Standby-Modus, entnehme ich einer Mac-Zeitschrift. Hey &#8211; die paktieren mit der Kraftwerkslobby!</li>
<li>Studiogespräche über das jeweils neueste sinnfreie Apple-Gadget mit den hr3-Kollegen. Erinnert sich jemand an den Macbook Air?</li>
<li>Eben das: dass Apple eine Diktatur ist, ein totalitäres, in sich geschlossenes System ohne viel Verhandlungsbereitschaft. Eine wohlwollende Diktatur, zugegeben.  Aber eben eine Diktatur.</li>
</ol>
<h3>10 Dinge, die ich an Apple-Computern liebe</h3>
<ol>
<li>Dass ich jetzt endlich so arriviert bin, dass ich sie mir leisten kann. (Fresst das, ihr <a href="http://www.untergeek.de/category/maschinelles/asus-eee-maschinelles-7/">EEE-Dilettanten</a>!)</li>
<li>Dass sich die Leute, die einen haben, auf Konferenzen öfter zum Obst machen, weil garantiert einer von ihnen wieder <a href="http://www.untergeek.de/2009/01/kleines-vademecum-fur-barcamps/">den DVI- (oder was auch immer)-to-VGA-Adapter für den Beamer</a> vergessen hat und doof aus der Wäsche schaut. Hähä.</li>
<li>Wenn ich das Betriebssystem auf einer anderen Platte haben will, <a href="http://www.untergeek.de/2007/04/zweieinhalb-halleluja-fur-den-minimac/">dann kopiere ich&#8217;s einfach</a>. Und alles funktioniert, selbst wenn die Platte nur extern per USB dranhängt.</li>
<li>Dass sie so schön wertbeständig sind und auch 10 Jahre nach dem Kauf noch als Computer durchgehen und nicht nur als Türstopper.</li>
<li>Hoher <a href="http://www.boston.com/business/technology/articles/2004/06/28/waf_wife_acceptance_factor/">WAF</a>.</li>
<li>Entspiegeltes Display jetzt beim Macbook auch ohne Aufpreis. Beim Macbook Pro. Dem Fünfzehnzöller. But hey.</li>
<li>Die Modelmädels im Gravis-Laden sind viel hübscher als die Pubertätspickeldrüsen beim PC-Palettenschubser.</li>
<li>Multitouch. Clickwheels. Losgelöste Eleganz. All diese irren &#8220;User Experience&#8221;-Dinge, die sie der Welt gebracht haben.</li>
<li>Dass sie mir <a href="http://www.untergeek.de/2006/10/die-uhr-von-steve-wozniak/">ein Interview mit Woz</a> beschert haben.</li>
<li>Ein Apple-II-Computer war meine erste große Liebe. Und die vergisst man ja bekanntlich nie&#8230;</li>
</ol>
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		<title>Schnell und nicht mehr ganz so dreckig</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 07:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>untergeek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Maschinelles]]></category>

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		<description><![CDATA[An sich haben es Menschen, die ihren XP-Rechner mit allem möglichen Unsinn zumüllen, nur weil er kostenlos ist, nicht besser verdient. Hey, super neues Programm, mit dem ich meine Fotos zu Aldi um drei Prozent schneller hochladen kann! Fernbedienungstreiber für die riesen Bildbearbeitungssoftware! Wicked! Komisch nur: wieso ist mein 1,7GHz-Celeron mit 512MB auf einmal echt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An sich haben es Menschen, die ihren XP-Rechner mit allem möglichen Unsinn zumüllen, nur weil er kostenlos ist, nicht besser verdient. Hey, super neues Programm, mit dem ich meine Fotos zu Aldi um drei Prozent schneller hochladen kann! Fernbedienungstreiber für die riesen Bildbearbeitungssoftware! Wicked! Komisch nur: wieso ist mein 1,7GHz-Celeron mit 512MB auf einmal echt langsam?</p>
<p>K. ist eine gute Freundin, deshalb kümmere ich mich doch um den etwa vierjährigen Benq-Laptop, den sie mir mitbringt. Ehe ich ans Deinstallieren all des Unsinns gehen kann, muss ich erst einmal 15(!) Tasks abschießen, um überhaupt wieder vernünftig arbeiten zu können. So weit, so schlecht, aber der Laptop weist noch ein deutlich beunruhigerendes Phänomen auf: er steigt immer wieder komplett aus. Friert ein, verweigert die Arbeit. Und einmal, sagt K. &#8211; da hat die Maschine auf einmal derart nach verbranntem Kunststoff gestunken&#8230; sie hat sie gleich ausgemacht, danach ging&#8217;s wieder, aber  seitdem misstraut sie dem Maschinchen &#8211; zu Recht, weil er seitdem die Neigung zeigt, stehenzubleiben.</p>
<p>Also Schraubenzieher gezückt und auseinandergerissen &#8211; das ist bei einem Benq Joybook 5100 auch nicht schwieriger als bei anderen Rechnern. Meine Vermutung: die Prozessorkühlung, also alles abgenommen, gründlich geputzt &#8211; eine regelrechte Staubmausmatte aus dem Abluftschacht hat da sicher tüchtig wärmegedämmt &#8211; und alles wieder zusammengesetzt. Zum Glück war&#8217;s das.</p>
<p>Woraus sich schließen lässt, dass Laptops problematisch sind, die ihren Lufteinlass auf der Unterseite haben; Laptops (zumal solche, die in ganz normalen Haushalten eingesetzt werden; Zitat K.: &#8220;Das Ding steht schon mal auf einem weichen Untergrund. Auf einem Kissen oder so.&#8221; Und vermutlich öfter auch auf einem, der fusselt. Nächste Reinigung in 2 Jahren schon mal vormerken.)</p>
<p>Immerhin: die hard- und softwaremäßig frisch gereinigte maschine läuft jetzt wieder lange, schnell &#8211; und nicht ganz so dreckig.</p>
<p><div id="attachment_914" class="wp-caption alignnone" style="width: 430px"><img class="size-large wp-image-914" title="IMG_0340" src="http://www.untergeek.de/wp-content/uploads/2009/11/IMG_0340-420x315.jpg" alt="Lufteinlass auf der Unterseite, Luftauslass auf der Rückseite - hier wurde es dreckig" width="420" height="315" /><p class="wp-caption-text">Lufteinlass auf der Unterseite, Luftauslass auf der Rückseite - hier wurde es dreckig</p></div><strong>Verwandte Artikel:</strong>
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